Die Gämse - (Rupicapra rupicapra)

Die GämseAusgewachsene Gämse haben eine Kopf-Rumpf-Länge von ca. 110-130 cm, eine Widerristhöhe von ungefähr 70-85 cm und ein Gewicht von 15 bis 50 kg (Weibchen) bzw. 20 bis 60 Kilogramm (Männchen). Ihr Kiefer, ihre Backen und die Oberseite ihrer Schnauze sind strahlend weiß. Von den Ohren bis zuden Augen hin verläuft eine schwarze Längsbinde, aufgrund welcher die Gämse eine Maske zu tragen scheinen. Das Fell beider Geschlechter ist gleichfarbig. Im Sommer sind die Gämse hellbraun, im Winter beinahe schwarz. Die auf der Kruppe und auf dem Widerrist wachsenden Haare, der Gämse, werden vom Weidmann mit großem Stolz getragen. Sie gelten als die wertvollste Trophäe –wertvoller als die Krucken- und sind unter dem Namen Gamsbart bekannt.
Beide Geschlechter tragen ähnlich schwarze, selten dunkelgraue, Krucken. Im Laufe der Zeit und wegen der ständigen Reibung an verschiedenen Gegenständen und Pflanzen werden die Vorder- und Außenseiten der ursprünglich matten Krucken glänzend. Sie sind an der Wurzel kreisförmig eingekerbt, gerade aufsteigend, sowie an der Spitze rückwärts gebogen und sehen wie Hacken aus. Die Krucken können die doppelte Länge der Ohren erreichen. Die Krucken der Männchen sind stärker, breiter und gewölbter als die der Weibchen. Die Krucken können sogar um 180 Grad gewölbt sein. Sie dienen als Schutz im Kampf gegen andere Böcke in der Brunftzeit.
Die Gelenke des Tieres sind stark, die Muskulatur gut entwickelt und die Hufen verengen sich gegen die Spitzen. Gämse haben sich an das Leben auf den Felsen gut angepasst, daher sind die fleischigen Außenseiten der Hufen sehr widerstandsfähig und elastisch und enden in einer scharfen Kante, die eine Wölbung begrenzt. Auf steilem Gelände rutschen diese Hufen nicht aus, sondern dehnen sich aus und verengen sich je nach Bedarf. So ist es kein Wunder, dass keine Landtiere sie erwischen können. Lediglich der Steinadler kann sie ab und zu schlagen, wahre Gefahr stellt er aber nur für Kitze und sehr schwache Exemplare dar. Seh-, Hör- und Riechvermögen sind sehr gut ausgeprägt.
Das Revier der Gämse ist im oberen Waldgürtel, sie steigt im Sommer aber häufig weiter ins Gebirge empor. Gegen den Winter rückt sie in die Wälder herab. Die Gämse beginnen frühmorgens zu äsen, ruhen sich zur Mittagszeit aus und setzen das Äsen am Nachmittag bzw. am Abend wieder fort. Ihre Nahrung besteht aus Kräutern, Blättern, Gräsern, Pilzen und Flechten.
Die Brunftzeit setzt im Spätherbst (Oktober-Dezember) ein. Während dieser Zeit behaupten sich die Böcke in Kämpfen gegen ihre Geschlechtsgenossen. Die Tragzeit der Geißen beträgt 24-26 Wochen, sie werfen ein, selten zwei und äußerst selten drei Jungen. Alte Gamsböcke leben einzelgängerisch, Geißen in lockeren Rudeln. In diesen Rudeln leben auch die Kitze, die von ihrem Muttertier sehr abhängig sind.

Jagdsaison: IX.15. - XII.15.

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